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Bio

Leonhard Waltersdorfer

Der Schlagwerker Leonhard Waltersdorfer wurde 1993 in Graz geboren und lebt derzeit in Wien, wo er im Bühnenorchester der Wiener Staatsoper engagiert ist.

Ersten Schlagwerkunterricht erhielt er im Alter von fünf Jahren, nach seiner Zeit an der Studio Percussion School in Graz folgte das Konzertfach-Studium an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, welches er 2019 mit ausgezeichnetem Erfolg abschloss. Zwischenzeitlich war er Student an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz.

Orchestererfahrung konnte er regelmäßig auf nationaler und internationaler Ebene bei den Wiener Philharmonikern, der Volksoper Wien, dem Radio-Symphonieorchester Wien, dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich sowie den Bochumer Symphonikern, dem Swedish Radio Symphony Orchestra und dem Orchester musicAeterna sammeln. Von 2017 bis 2018 war er neben seiner selbstständigen Tätigkeit auf Zeitvertragsbasis an der Oper Graz engagiert, seit 2018 ist er Schlagwerker im Bühnenorchester der Wiener Staatsoper.

Mit dem Ensemble “Quetsch ‘n’ Vibes”, welches alpenländische Volksmusik mit dem klassischen Schlagwerkinstrumentarium und Einflüssen aus aller Welt kombiniert, debütierte er 2019 im Wiener Konzerthaus. Die zweite CD des Ensembles, “Kaleidoskop”, wurde 2022 veröffentlicht. Des Weiteren spielt er im Ensemble “phil Blech Wien” und gemeinsam mit seinem Bruder Niki im “Duo Waltersdorfer”.

Als Komponist und Arrangeur beschäftigt sich Leonhard Waltersdorfer hauptsächlich mit den Stabspielen (vorrangig mit dem Vibraphon), jedoch zählen auch Arrangements für Kammermusik in offenen Besetzungen zu seinen Tätigkeiten. Im Jahr 2021 arrangierte er die Mozart-Oper “Le Nozze di Figaro” für Kinderorchester, welche in Peking und Shanghai aufgeführt wurde.

Er gewann zwei 1. Preise bei den internationalen Schlagwerkwettbewerben “Italy Percussion Competition” und “International Percussion Competition” in Italien und erhielt im Laufe der Jahre siebzehn 1. Preise beim österreichischen Jugendmusikwettbewerb “Prima la Musica”.